Die Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) ist einer der am häufigsten verwendeten Fragebögen zur Erfassung des Schweregrads einer Zwangsstörung. Sie erfasst Erscheinungsformen wie aufdringliche Zwangsgedanken und sich wiederholende Zwangshandlungen, einschließlich der Zeit, die sie in Anspruch nehmen, des dadurch verursachten Leidensdrucks sowie des Ausmaßes an Widerstand und Kontrolle.
In der Psychiatrie werden unerwünschte, aufdringliche Gedanken als Zwangsgedanken bezeichnet — wiederkehrende Gedanken, Bilder oder Impulse, die gegen den eigenen Willen ins Bewusstsein dringen und sich nur schwer verdrängen lassen. Die wiederholten Handlungen oder gedanklichen Rituale, die jemand ausführt, um die durch Zwangsgedanken ausgelöste Anspannung zu lindern, werden als Zwangshandlungen bezeichnet. Diese Begriffe tauchen im Fragebogen wiederholt auf, damit Sie Ihre eigenen Erfahrungen der klinischen Fachsprache zuordnen können.
Der Test ist zur Selbstbeurteilung gedacht und liefert eine orientierende Einschätzung des Schweregrads der Zwangssymptomatik. Er kann wiederholt durchgeführt werden, um Veränderungen im zeitlichen Verlauf zu verfolgen. Das Testergebnis stellt keine medizinische Diagnose dar und ersetzt nicht die Beratung durch einen Facharzt oder Therapeuten.
Falls bei Ihnen zusätzlich Niedergeschlagenheit oder der Verlust von Interesse an Dingen, die Ihnen früher Freude bereitet haben, eine Rolle spielen, könnte unser Depressionstest hilfreich sein.